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Schlagwort: Island

Wichtiges für Island- Ein Reiseführer für Entdecker

1: Essen:

Island ist bekannt für seine atemberaubende Landschaft, aber auch dafür, dass dieses Land recht teuer ist. Das gilt besonders für das Essen. In Restaurants können die Preise hoch sein, und einfache Mahlzeiten wie Burger können leicht über 30 Euro kosten. Wenn du die landestypische Küche genießen möchtest, plane ein höheres Budget ein, etwa 100 Euro pro Person für ein Menü.

Eine gute Alternative ist das Zubereiten deiner Mahlzeiten, wenn deine Unterkunft über eine Küche verfügt. Supermärkte bieten günstigere Optionen, insbesondere für Fleisch und lokale Produkte.

Prinzipiell gilt, dass das Essen sehr auf Touristen ausgelegt ist und es hauptsächlich Burger, Pizza und Fast Food bzw. Street Food gibt. In den etwas gehobeneren Restaurants, in denen man auch landestypisches Essen bestellen kann, ist es üblich ein Menü für den ganzen Tisch zu bestellen. Einzelne Gerichte sind eher untypisch.

Ein interessantes Detail ist, dass Wasser in Island immer kostenlos zum Essen serviert wird. Die Qualität des Wassers ist hervorragend, und es ist eine willkommene Erfrischung, die du genießen kannst, ohne zusätzliche Kosten zu haben.

Bezahlen beim Essen ist ebenfalls eine wichtige Sache. In Island bestellst du dein Essen bei der Bedienung, zahlst aber dann immer vorne am Tresen. Das bedeutet, dass du, sobald du mit dem Essen fertig bist, zum Tresen gehst, um zu bezahlen. Die Bezahlung erfolgt meistens mit Karte, da Bargeld fast nirgendwo mehr akzeptiert wird. Dieses System ermöglicht es dir, nach dem Essen nicht mehr auf eine Bedienung warten zu müssen, sondern selbst zu entscheiden, wann du gehst.

2. Sehenswürdigkeiten und Natur:

Island ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Seine Sehenswürdigkeiten sind meist kostenfrei zugänglich, aber es gibt oft Parkgebühren von etwa 7-8 Euro. Beachte, dass diese gut überwacht werden und meist der Tagespreis gilt.

Achte darauf, die Natur zu respektieren. Halte dich an Absperrungen, hinterlasse keinen Müll und vermeide das Werfen von Steinen in Gewässer, in denen Tiere leben. Der gesunde Menschenverstand sollte hier immer Vorrang haben. Denn uns ist dieser Aspekt oft aufgefallen, dass diese eigentlich selbstverständlichen Regel sehr oft missachtet wurden.

Für einen tieferen Einblick in die atemberaubende Natur Islands bietet sich auch das Erkunden abseits der Hauptattraktionen an. Manchmal lohnt es sich, ein paar Kilometer weiter von einer Sehenswürdigkeit zu parken und die Natur abseits der ausgetretenen Pfade zu genießen.

3. Unterkünfte:

Die Unterkünfte in Island können teuer sein, besonders wenn du spät buchst. Gemeinschaftsbäder sind häufiger als private Toiletten. Getrennte Betten sind auch üblich, aber sie lassen sich oft zusammenstellen. Frühzeitiges Buchen kann helfen, die besten Preise zu erhalten.

Da wir während unserer Reise eine Vielzahl von Unterkünften hatten, ist es wichtig, die Wahl sorgfältig zu treffen. Manchmal sind teurere Unterkünfte nicht unbedingt die besten, und es lohnt sich, Bewertungen und Empfehlungen zu prüfen, um die richtige Wahl zu treffen.

4. Touren:

Touren sind eine großartige Möglichkeit, Islands Naturschönheiten zu erkunden. Sie sind in der Regel gut geführt, aber erwarte auch den gelegentlichen Massentourismus. Whale Watching und Gletschertouren sind besonders empfehlenswert, aber plane früh, da sie beliebt sind.

Denke daran, dass die Kosten für diese Touren deinem Budget hinzugefügt werden sollten. Wenn du Wert auf solche Erlebnisse legst, solltest du sie in deine Reiseplanung einbeziehen.

5. Vulkane :

Islands Vulkane sind faszinierend, aber auch potenziell gefährlich. Bitte folge immer den Anweisungen der örtlichen Behörden und Reiseleiter. Das Betreten ausbrechender Vulkane kann lebensgefährlich sein. Dies haben wir in den Geschichten gut mitbekommen, denn während unserer Reise musste der derzeit ausbrechende Vulkan sogar für Touristen gesperrt werden, da manche versuchten auf den ausbrechenden Krater zu kletern. Unsres Erachtens einfach hirnlos. Wir haben uns auch gegen einen Besuch beim Vulkan entschieden, da dieses Naturspektakel auch weit außerhalb von Zivilisation war und 21km doch ein ausgewachsener Marsch darstellte.

Bezüglich der Gefahr für die Bevölkerung haben wir im Juli 2023 auf der Reise auch mit einem der dortigen Guides gesprochen. Dieser meinte „Die Isländer haben keine Angst von den Vulkanen, es gibt ja einen Grund warum dort niemand wohnt wo es gefährlich werden kann. Das einzige was doof ist, dass bei einem größeren Ausbruch keine Touristen kommen können.“ Ob das noch andere Isländer so sehen, wissen wir leider nicht, aber so haben wir es persönlich erlebt.

6. Budgetplanung und Gesamtkosten:

Die Planung deiner Reise nach Island erfordert auch eine sorgfältige Budgetplanung, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Hier ist ein Überblick über die Kosten, die du während eines 21-tägigen Selbsttrips mit Flug und normalen Unterkünften in Island erwarten kannst:

Essen: Pro Restaurantbesuch musst du mit 30 bis 100 Euro pro Person rechnen. Beim Lebensmitteleinkauf für Selbstverpflegung sind die Preise vergleichsweise normal. Ein typischer Einkauf für 2 bis 3 Mahlzeiten kostet etwa 40 bis 50 Euro.

Alkohol: Alkohol ist in Island sehr teuer und nur in speziellen Geschäften erhältlich. Die Kosten für Cocktails in Gasthäusern können um die 20 Euro betragen, während ein Bier etwa 10 Euro kostet.

Unterkunft: Durch frühe Buchung haben wir im Durchschnitt 80 Euro pro Unterkunft ausgeben. Die Preise können variieren, also recherchiere sorgfältig, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

Freizeitaktivitäten: Pro Tour musst du etwa 80 Euro im Durchschnitt einplanen. Zum Beispiel kostete unsere Whale Watching Tour 80 Euro pro Person, während die Gletschertour etwas weniger, etwa 60 Euro pro Person, betrug. Wenn du solche Touren unternehmen möchtest, berücksichtige diese Ausgaben in deinem Budget.

Transport: Unser Mietwagen, ein Suzuki Chimney Jeep, schlug mit 2750 Euro zu Buche. Autovermietungen in Island können teuer sein, insbesondere für Geländewagen. Überlege gut, welches Fahrzeug für deine Reise geeignet ist.

Insgesamt haben wir für eure 21-tägige Reise etwa 10.000 Euro ausgegeben. Obwohl dies auf den ersten Blick viel erscheint, sind die unvergesslichen Erlebnisse und die einzigartige Schönheit Islands unbezahlbar. Bedenke, dass es auch möglich ist, kostengünstiger zu reisen, besonders wenn du öfter selbst kochst. Deine Reisekosten hängen von deinen Vorlieben und Prioritäten ab, aber die Erinnerungen an Island werden für immer bleiben und den Wert der Reise ausmachen.

„Unser Island-Abenteuer: Von ruhigen Nächten bis zum pulsierenden Reykjavík“

Rückkehr nach Reykjavík: Ein Bedürfnis nach Zivilisation

Nach unzähligen Tagen in der ruhigen und friedvollen Natur Islands, entschieden wir uns spontan für eine Rückkehr in die Hauptstadt Reykjavík. Unser Bedürfnis nach Zivilisation führte uns in ein neu eröffnetes, stilvolles Hotel mitten im Herzen der Stadt. Reykjavík empfing uns mit offenen Armen, und wir genossen es, wieder in der Stadt zu sein. Es war eine willkommene Abwechslung, durch die Straßen zu bummeln, die lokale Gastronomie zu erkunden und das urbane Flair bei einem Drink zu erleben.

Ein Tag in der Blue Lagoon: Ein Erlebnis der besonderen Art

Unser Aufenthalt in der Blue Lagoon war anders, als wir es erwartet hatten. Wir hatten für den Tag in der Thermalquelle einen kompletten Tag eingeplant. Interessanterweise zeigte unsere Recherche auf Google, dass die durchschnittliche Besuchsdauer bei etwa drei Stunden liegt. Wir verstanden bald, warum dies der Fall ist. Trotz der atemberaubenden Atmosphäre des riesigen Beckens, das zu einem der 25 Weltwundern gehört, fehlten Sitz- und Liegemöglichkeiten. Diese Begrenzung führte dazu, dass wir – wie viele andere auch – nach einigen Stunden das Bedürfnis hatten, das Wasser zu verlassen. Der Eintrittspreis von 100 Euro pro Person erschien uns zunächst hoch, aber die Erfahrung in der Blue Lagoon war letztendlich jeden Cent wert und bleibt unvergesslich.

Fazit unserer Reise: Die Kontraste Islands

Island bot uns eine Fülle an Eindrücken. Überraschend war, dass trotz der abgelegenen Lage der Insel, die Sehenswürdigkeiten wie Wasserfälle und andere Naturwunder stets gut besucht waren. Dies zeigte uns, dass die Schönheit Islands weit über ihre Grenzen bekannt ist. Aber abseits dieser Hotspots fanden wir die Ruhe, die wir suchten, und konnten die unberührte Natur in vollen Zügen genießen. Die Insel änderte sich buchstäblich alle paar Minuten, während wir durch die Landschaft fuhren. Während Reykjavík mit seinem lebendigen Flair begeisterte, bot die Insel abseits der bekannten Pfade eine einzigartige Stille und Schönheit. Unser Fazit: Trotz der Hochbetriebszeiten an den Sehenswürdigkeiten ist Island ein Ort, der mit seiner Vielfalt und Schönheit bezaubert und in Erinnerung bleibt.

Insgesamt war unsere Reise nach Island eine unvergessliche Erfahrung. Die Insel hat uns mit ihrer Natur, ihrem kulturellen Reichtum und ihrer gastfreundlichen Atmosphäre tief beeindruckt. Island bleibt für uns ein Ort, an den wir immer mit großer Freude zurückdenken werden. Mehr Facts über unsere Reise findet ihr in dem Blogbeitrag „Facts about Island“.

Tag 10- Tag 13: Vom stinkendsten bis zum eisigsten Ort Islands

Island, das Land aus Feuer und Eis, beherbergt einige der erstaunlichsten Naturphänomene auf der ganzen Welt. Von übel riechenden Gebieten bis hin zu atemberaubenden Aussichten ist hier für jeden etwas dabei. Unsere Reise führte uns weiter von Laugar zum majestätischen Godafoss. Das Rauschen und die gewaltigen Wassermassen ließen uns staunen, während wir den nassen und recht glitschigen Pfad zur Aussichtsplattform bewältigten. Übrigens als Tipp: es werden zwar keine Eintrittspreise für die einzelnen Sehenswürdigkeiten verlangt. Dennoch darf man hier fürs Parken durchschnittlich 8€ liegen lassen und hier sehen die Kameras tatsächlich jedes Auto.

Unser nächster Halt: Myvatn. Ein Ort, der nicht nur den Geruchssinn auf die Probe stellte, sondern auch ein wahrhaft einzigartiges Naturschauspiel bot. Zwischen dampfenden Kaminen und brodelnden Schlammlöchern erstreckte sich eine Farbpalette aus Orange, Blau und Gelb über den Boden. Ein Fest für die Augen, auch wenn die Nase ihre Schwierigkeiten hatte.

In dem kleinen Fischerdorf Husavik erwartete uns nicht viel, außer einem Walmuseum. Doch die herzliche Unterkunft und die freundlichen Menschen machten den Aufenthalt dennoch besonders angenehm. Hier lernten wir, dass Schönheit nicht immer an offensichtlichen Orten zu finden ist. Hier seht ihr die Bilder von der tollen Unterkunft „B§B Rooms„. Eine der besten Unterkünfte bis jetzt.

Egilstadir, ein Internat-ähnliches Übernachtungsziel, ließ uns bald weiterziehen. Richtung Skaftfell Nationalpark ging die Reise, wo der Litla Hof für zwei Nächte unser Zuhause war. Unterwegs hielten wir erst am Dettifoss, einem der größten Wasserfälle Europas. Mit seinen 40m Höhe und 100m Länge fließt da ganz schön viel Wasser über die Kante.

Weiter gings nach Asburgi einem sehr speziellen Ort, den man so wohl nur hier erlebt. Der Boden ist einfach über ein riesiges Feld eingestürtzt und hat so ein großes Loch gebildet… Seht ihr wie spannend das Licht dort hineinfällt. Fast als wäre es von einem Schutzschild umgeben. Ein fast mystischer Ort.

Hier der Litla- Hof in totaler Abgeschiedenheit mit einem absolut Traumhaften Sonnenuntergang und schöner Bergkulisse durften wir hier 2 Nächte Verbringen.

Als nächsten Halt stand der Diamonds Beach an. Hierbei handelt es sich um einen Gletschersee, der ins Meer fließt. Die abgebrochenen Gletscherstücke bleiben dann teils am Strand hängen, was auf dem schwarzen Sand wie Diamanten aussieht. Zu unserem Zeitpunkt waren allerdings auf dem Strand keine dieser Eisdiamanten liegengeblieben. Dafür waren umso mehr Eisberge treibend im Gletschersee.

Hier wurde uns nochmal dramatisch klar, wie viel Süßwasser wirklich ins Meer fließt und dass wir dringend etwas gegen diese extreme Gletscherschmelze unternehmen müssen. Das dramatische: An solch einem Ort werfen Menschen denn noch Müll ins Wasser, dass dann zwischen den Eisbergen herumtreibt. Einfach schrecklich. Dazu kommt, dass hier viele Robben herumwuseln und ihren Spaß im Wasser haben. Leider mussten wir Kindern zusehen, wie sie Steine ins Wasser warfen und damit ganz knapp eine kleine Robbe erwischt hätten. Mir trieb dieser Anblick fast die Tränen in die Augen. Als hätte sehr viele jeglichen Verstand weggeworfen.

Am nächsten Tag wagten wir uns auf den beeindruckenden Vatnajökull, Europas größten Gletscher. In Gruppen führte uns ein Guide über die schimmernde Eislandschaft. Die Bedeutung der Gletscher für unser Ökosystem wurde uns noch klarer, als wir das Rauschen des Wassers und das Voranschreiten der Schmelze hörten.

Tag 7-9: Von Müllfressenden Monstern bis zu Riesentieren – Ein Abenteuer in Akureyri

Unsere Reise durch Island führte uns schließlich nach Akureyri, die zweitgrößte Stadt des Landes. Wir waren gespannt darauf, was uns in dieser charmanten Stadt erwarten würde.

Bei unserer Ankunft stellten wir jedoch schnell fest, dass Akureyri recht teuer ist. Ab 17 Uhr waren die Preise in den Restaurants sogar noch höher als Nachmittags. Trotzdem wagten wir uns ins Central Kitchen, wo das Essen zwar in Ordnung war, aber unserer Meinung nach überteuert, für das was sie boten.

Vor dem Mittagessen machten wir einen Stadtrundgang, der jedoch nur etwa 10 Minuten dauerte. Es schien, dass es nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten gab, obwohl Akureyri die zweitgrößte Stadt Islands ist.

Am Abend bezogen wir unser Hotel, das Hotel Edda. Überraschenderweise handelte es sich dabei eigentlich um ein Studentenwohnheim, das in den Sommerferien in ein Hotel umgewandelt wird. Eine interessante und kostengünstige Übernachtungsmöglichkeit.

Am nächsten Tag besuchten wir den wunderschönen Botanischen Garten in Akureyri. Der Garten war eine wahre Oase der Ruhe und hatte ein charmantes kleines Gasthäuschen, das zum Verweilen einlud.

Für das Mittagessen entschieden wir uns für das RUB 23, das zu einer Kette in Akureyri gehört und ein Sushi-Buffet anbot. Das Essen dort war gut, und wir konnten uns gestärkt auf das nächste Highlight freuen.

In Akureyri begegneten wir den coolen Müllfresser Monstern. Diese lustige Idee besteht aus Mülltonnen, die als Monster verkleidet sind, und begeisterte nicht nur Kinder, sondern auch uns.

Am Nachmittag begaben wir uns schließlich auf die Whale Watching Tour, die wir zuvor gebucht hatten. Leider mussten wir feststellen, dass es zwei Touren gab, und wir versehentlich zur falschen Tour gegangen waren. Nach einem hektischen Wechsel schafften wir es dennoch rechtzeitig und erlebten die atemberaubenden Tiere hautnah.

Am Abend ging es weiter nach Laugar, wo wir in einem Airbnb die Nacht verbrachten. Wir ließen den Tag mit einem leckeren Cocktail ausklingen, den wir zuvor im einzigen staatlichen Alkoholgeschäft, der Vinboudin, gekauft hatten. Und was gibt es Schöneres, als den Tag im Hot Pot ausklingen zu lassen und die Erlebnisse Revue passieren zu lassen?

Akureyri mag vielleicht nicht so viele Sehenswürdigkeiten bieten wie andere Städte, aber es hat uns dennoch mit seiner einzigartigen Atmosphäre und den faszinierenden Begegnungen begeistert. Die Stadt bot uns unvergessliche Momente und zeigte, dass wahre Schätze manchmal in den kleinsten Details zu finden sind. Wir sind gespannt auf die kommenden Abenteuer auf unserer Reise durch Island!

Island Adventure – Tag 5 bis Tag 7: Vom Borganes nach Akureyri

Nach unserem Barbesuch gingen wir wieder zurück in unsere gebuchtes Hotel das Englandivik Homestay, einem gemütlichen Hotel direkt am Meer. Allerdings wurden unsere Pläne für einen entspannten Abend gestört, da dort ein Musikevent stattfand und uns für das Hinzusetzen 3000 isländische Kronen berechnet werden sollte. Daher entschieden wir uns, den Abend in unserem Zimmer zu verbringen und es uns dort gemütlich zu machen.

Am nächsten Tag setzten wir unsere Reise fort und machten Halt am beeindruckenden Basaltsteinberg namens Gerduberg auf dem Weg nach Stykkisholmur. Ein wahrhaft besonderes Naturspektakel, das uns faszinierte. In Arnastapi konnten wir einen Vulkankrater namens Raudfeldsgja erkunden, durch den Wassermassen flossen, ein unvergessliches Erlebnis.

Weiter ging es zur Kirjufell-Halbinsel, wo der Kirjufellfoss zu bewundern war. Leider trafen wir dort auf einige Touristen, die nicht rücksichtsvoll mit der Natur umgingen, was uns etwas enttäuschte. Abgesehen davon präsentierte sich die Natur in ihrer vollen Schönheit.

In Stykkisholmur genossen wir ein köstliches Essen, mussten aber feststellen, dass unsere Unterkunft recht rustikal war, mit getrennten Betten. Dennoch machten wir das Beste daraus und verbrachten einen windigen Abend auf dem Leuchtturm von Stykkisholmur. Unsere Übernachtung erfolgte im Gästehaus Sjavarborg.

Am nächsten Tag setzten wir unsere Reise mit der Fähre nach Branslaekur fort, wo wir eine gemütliche Unterkunft namens Branslaekur Gamli Berinn vorfanden. In diesem abgelegenen Dorf gab es nur dieses Haus und eine Kirche, ein Ort zum Entspannen und Abschalten.

Wir machten uns auf den Weg zum beeindruckenden Wasserfall Dynjandi, dem größten Wasserfall in Island. Die 40-minütige Fahrt hin und zurück war es definitiv wert. Anschließend fuhren wir weitere 4 Stunden und 30 Minuten nach Saudarkrokur, wo wir uns in der heißen Quelle Grettislaug verwöhnten. Ein echter Geheimtipp, groß und kostengünstig – nicht viele kannten diesen wunderbaren Ort.

Unsere Unterkunft für die Nacht war das gemütliche Mikligardur Gästhaus in Saudarkrokur, direkt im Stadtzentrum gelegen. Schließlich setzten wir unsere Reise fort und erreichten Akureyri, wo wir in einem umfunktionierten Studentenwohnheim, das während der Sommerferien als Hotel dient, unterkamen. Auf diesem Weg blieben wir noch an einem alten Dorf aus früheren Zeiten und alten isländischen Bauweise stehen. Ein sehr faszinierender Ort.

Island hat uns bis jetzt mit seiner atemberaubenden Natur und einzigartigen Erlebnissen beeindruckt. Wir freuen uns schon auf die nächsten Abenteuer, während wir diese wunderschöne Insel weiter erkunden!

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